Die Version Ihres Browsers wird nicht vollständig unterstützt, bitte updaten Sie Ihren Browser um das gesamte Erlebnis zu erhalten.
Bestell-Hotline: 05424 809 2222 | Mo-Fr: 08-20 Uhr | Sa: 08-14 Uhr | Alle Kontaktdaten
Der Artikel wurde erfolgreich hinzugefügt.
Produktdetailansicht

AZATHIOPRIN beta 50 mg Filmtabletten

  • Filmtabletten
  • betapharm Arzneimittel GmbH
  • 03184911
Packungsgröße:
100 Stück
40,34 €
100 Stück (0,40 € / 1 St)

inkl. MwSt. Versandkostenfreie Lieferung

In 1-2 Werktagen lieferbar

Für dieses Produkt ist ein Rezept notwendig!
Beschreibung
In Kombination mit anderen Arzneimitteln: Vorbeugung der Abstoßungsreaktion bei einer Nieren-, Leber-, Herz-, Lungen- oder Pankreastransplantation Als alleinige Behandlung oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln: Schwere, aktive chronische Polyarthritis Mittlere bis schwere Darmentzündung (Morbus Crohn) Mittlere bis schwere Dickdarmschleimhautentzündung (Colitis ulcerosa) Autoimmunerkrankung mit Entzündungen der Haut und Organe (SLE) Entzündung des ganzen Körpers... mehr
Anwendung & Indikation In Kombination mit anderen Arzneimitteln: Vorbeugung der Abstoßungsreaktion bei einer Nieren-, Leber-, Herz-, Lungen- oder Pankreastransplantation Als alleinige Behandlung oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln: Schwere, aktive chronische Polyarthritis Mittlere bis schwere Darmentzündung (Morbus Crohn) Mittlere bis schwere Dickdarmschleimhautentzündung (Colitis ulcerosa) Autoimmunerkrankung mit Entzündungen der Haut und Organe (SLE)... mehr

Anwendung & Indikation

In Kombination mit anderen Arzneimitteln:
  • Vorbeugung der Abstoßungsreaktion bei einer Nieren-, Leber-, Herz-, Lungen- oder Pankreastransplantation
Als alleinige Behandlung oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln:
  • Schwere, aktive chronische Polyarthritis
  • Mittlere bis schwere Darmentzündung (Morbus Crohn)
  • Mittlere bis schwere Dickdarmschleimhautentzündung (Colitis ulcerosa)
  • Autoimmunerkrankung mit Entzündungen der Haut und Organe (SLE)
  • Entzündung des ganzen Körpers + Ausschlag + Muskelschwäche (Dermatomyositis)
  • Durch das Immunsystem bedingte Leberentzündung (autoimmune Hepatitis)
  • Autoimmune Entzündung und Gewebetod von Blutgefäßen (Panarteriitis nodosa)
  • Blutarmut durch Immunstörung (autoimmunhämolytische, refraktäre, Anämie)
  • Immunstörung mit kleinen Haut- oder Schleimhauteinblutungen (refraktäre ITP)

Anwendungshinweise

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörungen, Geschwüre im Mund- und Rachenraum, Blutergüsse, Fieber, Infektionen, Blutungen, Abgeschlagenheit/Müdigkeit. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden. Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung. Das Arzneimittel wird von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Wirkstoffe

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette
WirkstoffAzathioprin50 mg
HilfsstoffLactose-1-Wasser+
entsprichtLactose85,5 mg
HilfsstoffMaisstärke+
HilfsstoffPovidon K25+
HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
HilfsstoffMagnesium stearat (pflanzlich)+
HilfsstoffHypromellose+
HilfsstoffCellulose, mikrokristalline+
HilfsstoffPolyoxyethylen (8) monostearat+
HilfsstoffTalkum+
HilfsstoffTitandioxid+

Gegenanzeigen Schwangerschaft

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
  • Schwere Infektion
  • Schwere Leberfunktionsstörung
  • Schwere Störung der Knochenmarkfunktion
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Neben- und Wechselwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Virusinfektion
  • Pilzinfektion
  • Bakterieninfektion
  • Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung (Knochenmarkdepression)
  • Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
  • Appetitlosigkeit
  • Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Non-Hodgkin-Lymphom
  • Schamlippenkarzinom
  • Entzündung der Gallenwege
  • Lebererkrankung
  • Leberfibrose
  • Schwarzer Hautkrebs (Melanom)
  • Karzinom der Haut
  • Gebärmutterhalskrebs
  • Kaposi-Sarkom
  • Sarkom
  • Blutarmut (Anämie)
  • Überempfindlichkeit
  • Unwohlsein
  • Schwindelgefühl
  • Durchfall
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Hautausschlag
  • Gefäßentzündung (Vaskulitis)
  • Muskelschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Eingeschränkte Leberfunktion
  • Gallenabflussstörung
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Anstieg der Leberenzyme
  • Blutbildungsstörung mit mehr weißen Blutkörperchen im Blut (Leukozytose)
  • Muskelstarre
  • Fettiger Stuhl
  • Leberschädigung
  • Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
  • Erkrankung mit erhöhter Anzahl an weißen Blutkörperchen nach Transplantation

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Patientenhinweise

Was sollten Sie beachten?
  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
  • Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Bei Männern im zeugungsfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Das Blutbild muss während der gesamten Behandlung und ggf. nach Beendigung der Behandlung überwacht werden.
  • Während der Behandlung sind geeignete schwangerschaftsverhütende Maßnahmen durchzuführen.
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Azathioprin gehört zur Gruppe der Immunsuppressiva. Azathioprin unterdrückt das körpereigene Immunsystem und wird, teilweise auch in Kombination mit anderen Arzneistoffen, zur Verhinderung von Abstoßungsreaktionen nach einer Organtransplantation sowie zur Behandlung von Erkrankungen bei denen der Körper eigenes Gewebe angreift, sogenannte Autoimmunerkrankungen, eingesetzt.
  • Arzneimittel
Kundenbewertungen