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Decortin 50mg

  • Tabletten
  • Merck Serono GmbH
  • 00262823
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22,86 €
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Beschreibung
Substitutionstherapie (krankhafter Kortisonmangel) Rheumatische Erkrankungen Lungenerkrankungen Erkrankungen der oberen Atemwege Erkrankungen der Haut Krebserkrankungen Erkrankungen des Nervensystems Schwere Entzündung bei einer Bakterieninfektion Erkrankungen des Auges Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes Erkrankungen der Leber Erkrankungen der Niere Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten... mehr
Anwendung & Indikation Substitutionstherapie (krankhafter Kortisonmangel) Rheumatische Erkrankungen Lungenerkrankungen Erkrankungen der oberen Atemwege Erkrankungen der Haut Krebserkrankungen Erkrankungen des Nervensystems Schwere Entzündung bei einer Bakterieninfektion Erkrankungen des Auges Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes Erkrankungen der Leber Erkrankungen der Niere Anwendungshinweise Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache... mehr

Anwendung & Indikation

  • Substitutionstherapie (krankhafter Kortisonmangel)
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Lungenerkrankungen
  • Erkrankungen der oberen Atemwege
  • Erkrankungen der Haut
  • Krebserkrankungen
  • Erkrankungen des Nervensystems
  • Schwere Entzündung bei einer Bakterieninfektion
  • Erkrankungen des Auges
  • Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
  • Erkrankungen der Leber
  • Erkrankungen der Niere

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung

Das Arzneimittel ist vor allem für die Behandlung schwerer Erkrankungen geeignet. Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden. Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt: Substitutionstherapie (krankhafter Kortisonmangel), auch bei adrenogenitalem Syndrom: Für die Behandlung stehen Arzneimittel mit einem geeigneteren Wirkstoffgehalt zur Verfügung. Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis erhöht werden. Stresszustände nach langfristiger Therapie: Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 1 bis 1 1/2 Tabletten pro Tag erhöht werden. Andere Erkrankungen - Ein Dosierbeispiel:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene1 1/2 bis 2 Tabletten1-mal täglichmorgens (zwischen 6:00 und 8:00 Uhr), zu der Mahlzeit
Kinder: Für Kinder wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam reduziert und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt. In Kombination mit anderen Arzneimitteln: Die Dosierung wird von Ihrem Arzt bestimmt. Patienten mit einer Leberfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Wirkstoffe

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette
WirkstoffPrednison50 mg
HilfsstoffMagnesium stearat+
HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
HilfsstoffCarboxymethylstärke, Natrium Typ C+
HilfsstoffHypromellose+
HilfsstoffTalkum+
HilfsstoffLactose-1-Wasser+
HilfsstoffMaisstärke+

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.

Gegenanzeigen Schwangerschaft

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
  • Geschwüre im Verdauungstrakt
  • Colitis ulcerosa, bei Gefahr eines Darmdurchbruchs
  • Divertikulitis (Entzündung von Ausstülpungen im Dickdarmbereich)
  • Bluthochdruck
  • Herzschwäche
  • Psychische Erkrankungen
  • Selbstmordgedanken, auch in der Vorgeschichte
  • Leberentzündung
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Kurz zuvor stattgefundene Schutzimpfung
  • Virusinfektionen, z.B.:
    • Gürtelrose
    • Herpes-Infektionen
    • Windpocken
    • Keratitis herpetica (Herpes-Infektionen am Auge), auch in der Vorgeschichte
  • Pilzinfektionen der inneren Organe oder des ganzen Körpers
  • Befall mit Parasiten, wie z.B.:
    • Wurmbefall
    • Zwergfadenwurminfektion
  • Bakterieninfektion
  • Poliomyelitis (Kinderlähmung)
  • Tuberkulose, auch in der Vorgeschichte
  • Lymphadenitis (entzündliche Lymphknotenschwellung)
  • Osteoporose
  • Weitwinkelglaukom
  • Engwinkelglaukom
  • Hornhautschäden (Auge)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Ältere Patienten: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Neben- und Wechselwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Die möglichen Nebenwirkungen des Arzneimittels hängen stark von der Dosishöhe und der Therapiedauer ab. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Patientenhinweise

Was sollten Sie beachten?
  • Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
  • Vorsicht bei Kortikoid-Allergie (z.B. Kortison)!
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum Kortison, ein so genanntes Glucokortikoid. Dies ist ein Hormon, das vom Körper auch selbst in der Nebenniere hergestellt wird.
Der Wirkstoff greift unter anderem in den Stoffwechsel, den Salzhaushalt und das Immunsystem des Körpers ein - dadurch wirkt er z.B. starken Entzündungen oder so genannten Autoimmunerkrankungen entgegen.
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