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MONO EMBOLEX 3.000 I.E.Prophyl.Sicherh.Spr.

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Produktdetails

MONO EMBOLEX 3.000 I.E.Prophyl.Sicherh.Spr.

PZN 01454364

Was ist Mono-Embolex PROPHYLAXE und wofür wird es angewendet?

Mono-Embolex PROPHYLAXE ist ein niedermolekulares Heparin. Es ist ein Arzneimittel zur Hemmung bzw. Verzögerung der Blutgerinnung (Antikoagulans).
Mono-Embolex PROPHYLAXE wird zur Vorbeugung von Gefäßverschlüssen durch Blutgerinnsel auf Grund von Operationen angewendet (peri- und postoperative Primärprophylaxe tiefer Venenthrombosen bei Patienten mit mittlerem [z. B. Allgemeinchirurgie] oder hohem [z. B. orthopädische Chirurgie] thromboembolischen Risiko), zur Vorbeugung von Gefäßverschlüssen bei Patienten mit akutem ischämischem (durch Mangeldurchblutung bestimmter Bereiche im Gehirn hervorgerufenem) Schlaganfall sowie zur Vorbeugung von Gefäßverschlüssen durch Blutgerinnsel während und kurz nach einer Phase eingeschränkter Mobilität auf Grund einer akuten Erkrankung.

Was müssen Sie vor der Anwendung von Mono-Embolex PROPHYLAXE beachten?

Anwendung von Mono-Embolex PROPHYLAXE zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Sie können Mono-Embolex PROPHYLAXE unabhängig von einer Mahlzeit anwenden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Mono-Embolex PROPHYLAXE:
Mono-Embolex PROPHYLAXE enthält Natrium, aber weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Fertigspritze, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

Wie ist Mono-Embolex PROPHYLAXE anzuwenden?

Bitte wenden Sie Mono-Embolex PROPHYLAXE immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Am Operationstag sollte 1 bis 2 Stunden vor Operationsbeginn der gesamte Inhalt einer Sicherheitsspritze verabreicht werden. Anschließend wird vom ersten Tag nach der Operation an 1-mal täglich im 24-Stunden-Rhythmus jeweils der gesamte Inhalt einer Sicherheitsspritze injiziert. Bei Patienten mit Schlaganfall und bei Patienten mit eingeschränkter Mobilität wird 1-mal täglich eine Sicherheitsspritze injiziert.

Art der Anwendung:
Der gesamte Inhalt einer Mono-Embolex PROPHYLAXE SICHERHEITSSPRITZE wird in das unter der Haut liegende Fettgewebe (subkutan) gespritzt.
Hierzu wird eine Bauchfalte in der unteren Bauchregion zwischen Daumen und Zeigefinger angehoben und die Nadel vollständig senkrecht eingestochen.
Ausnahmsweise kann die subkutane Injektion auch an anderen Stellen als der Bauchregion erfolgen.
Die Sicherheitsspritzen sind mit einem automatischen Sicherheitssystem ausgerüstet, das verhindern soll, dass es nach der Injektion unbeabsichtigt zu Verletzungen kommt. Das Sicherheitssystem wird am Ende der Injektion automatisch ausgelöst, sobald Sie den Inhalt der Spritze vollständig injiziert haben. Spritze und Nadel werden dann selbsttätig in das Innere des Sicherheitssystems zurückgezogen.
Bitte lesen Sie unbedingt die Anleitung am Ende dieser Gebrauchsinformation, bevor Sie die Injektion vornehmen!

Dauer der Anwendung:
Mono-Embolex PROPHYLAXE soll
– nach einer Operation 7 bis 10 Tage verabreicht werden.

Hinweis:
Bei Patienten mit einem besonders hohen Risiko für Thrombosen und Lungenembolien nach einer Operation, beispielsweise orthopädischen Operationen an den Beinen (Hüft- oder Knieoperationen), wird die Anwendung über einen Zeitraum von 28 - 35 Tagen empfohlen.
– bei Patienten mit Schlaganfall 12 bis 16 Tage lang verabreicht werden.
– bei Patienten mit eingeschränkter Mobilität, solange ein erhöhtes Risiko besteht (im Mittel 9 bis zu 20 Tage), verabreicht werden.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Mono-Embolex PROPHYLAXE zu stark oder zu schwach ist.
Verschiedene niedermolekulare Heparine sind nicht notwendigerweise gleichwertig. Deshalb sollten jeweils die spezifische Dosierungsanleitung und die Hinweise für die Anwendung beachtet werden.

Wie ist Mono-Embolex PROPHYLAXE aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Aufbewahrungsbedingungen:
Nicht über 25 °C lagern!

Weitere Informationen

Was Mono-Embolex PROPHYLAXE enthält:
Der Wirkstoff ist:
Certoparin-Natrium
1 Fertigspritze mit 0,3 ml enthält Certoparin-Natrium 3000 I.E. anti-Xa (bezogen auf niedermolekulares Heparin zur Wertbestimmung BRS).

Der sonstige Bestandteil ist:
Wasser für Injektionszwecke

Wie Mono-Embolex PROPHYLAXE aussieht und Inhalt der Packung:
Mono-Embolex PROPHYLAXE ist eine klare, farblose bis leicht gelbliche Lösung in klaren, transparenten Fertigspritzen mit einem automatischem Sicherheitssystem.
Mono-Embolex 3000 I. E. PROPHYLAXE SICHERHEITSSPRITZEN sind in Packungen mit 2, 10, 20 bzw. 100 Fertigspritzen erhältlich.


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen sie die Packungsbeilage (Verlinkung unter dem Produktbild) und fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker.

Anwendung & Indikation

  • Vorbeugung einer Thrombose (tief) während bzw. nach OP
  • Vorbeugung einer Verschleppung von Blutgerinnseln mit Venenverschluss bei akutem Schlaganfall
  • Vorbeugung einer Verschleppung von Blutgerinnseln mit Venenverschluss bei Bewegungsmangel
  • Verhinderung der Blutgerinnung im Dialysator bei der Dialyse

Anwendungshinweise

Art der Anwendung?
Das Arzneimittel wird nach den Anweisungen des Arztes angewendet.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Blutungen aus Haut, Schleimhäuten und Wunden, des Magen-Darm-Traktes und des Urogenitaltraktes, Nasenbluten, schwarz verfärbter Stuhl, Blutergüsse, Hauteinblutungen und zu Blutdruckabfall. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden. Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Wirkstoffe

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 0,3 ml Lösung = 1 Spritze
WirkstoffCertoparin natrium3000 Internationale Einheiten (Anti-Faktor Xa-Einheiten)
HilfsstoffWasser für Injektionszwecke+

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!

Gegenanzeigen Schwangerschaft

Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Stark verminderte Zahl an Blutplättchen durch Heparin (HIT Typ II), akut oder in der Vorgeschichte
  • Blutgerinnungsstörung mit erhöhter Blutungsneigung (Hämorrhagische Diathese)
  • Blutgerinnungsstörung mit verlängerter Blutungszeit
  • Blutbildungsstörung mit Mangel an Gerinnungsfaktoren
  • Stark verminderte Zahl an Blutplättchen (schwere Thrombozytopenie)
  • Blutung im Magen-Darm-Bereich, akut oder kurz zurückliegend
  • Blutung der Harn- und Geschlechtsorgane, akut oder kurz zurückliegend
  • Blutung, akut oder kurz zurückliegend
  • Schlaganfall durch Hirnblutungen, akut oder weniger als 6 Monate zurückliegend
  • Blutung im Inneren des Schädels bei Operation
  • Schlaganfall durch Hirnblutungen, akut oder weniger als 12 Monate zurückliegend
  • Blutung im Inneren des Schädels bei Schlaganfall
  • Schlaganfall bei vorgesehener Behandlung zur Auflösung von Blutgerinnseln (Thrombolysebehandlung)
  • Sackartig erweiterte Blutgefäße im Gehirn, akut oder in der Vorgeschichte
  • Magen-Darm-Geschwüre
  • Verletzungen des Gehirns und Rückenmarks, am Auge und Ohr
  • Operationen des Gehirns und Rückenmarks, am Auge und Ohr
  • Starker, schwer behandelbarer Bluthochdruck
  • Schwere Leberfunktionsstörung
  • Herzinnenhautentzündung
  • Netzhauterkrankung am Auge mit Gefäßveränderungen
  • Glaskörpereinblutung
  • Augenblutung
  • Rückenmarksnahen Leitungsanästhesie (Epiduralanästhesie)
  • Drohende Fehlgeburt
  • Fehlgeburt

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Neben- und Wechselwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Hautblutung
  • Schleimhautblutung
  • Wundblutung
  • Blutung im Magen-Darm-Bereich
  • Blutung der Harn- und Geschlechtsorgane
  • Bluterguss an der Einstichstelle
  • Anstieg der Leberenzyme
  • Hautrötung
  • Beschwerden an der Einstichstelle
  • Verminderte Zahl an Blutplättchen durch Heparin (HIT Typ I), vorübergehend
  • Hirnblutung bei Schlaganfall
  • Erhöhter Kaliumgehalt im Blut
  • Übelkeit
  • Juckreiz
  • Punktförmige Hauteinblutung (Petechie)
  • Blutung an der Einstichstelle
  • Hautnekrosen (Absterben von Hautzellen)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Patientenhinweise

Was sollten Sie beachten?
  • Geben Sie vor einer Operation - dazu zählen auch kleinere Eingriffe wie z.B. das Ziehen eines Zahnes - die Einnahme/Anwendung des Arzneimittels an, da die Blutungszeit verlängert sein kann.
  • Vorsicht bei Allergie gegen Schweineeiweiß!
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Certoparin natrium gehört zu der Gruppe der niedermolekularen Heparine und zählt zu den Blutgerinnungshemmern, die eine hemmende Wirkung auf die Gerinnungsfaktoren ausüben und dadurch gerinnungshemmend wirken. Die Substanz bindet an körpereigenes Antithrombin und verstärkt so dessen hemmende Wirkung auf die Blutgerinnungsfaktoren. Certoparin natrium hemmt vorwiegend den Blutgerinnungsfaktor Xa.
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Kundenbewertungen - MONO EMBOLEX 3.000 I.E.Prophyl.Sicherh.Spr.

Die Beiträge geben die Meinungen unserer Kunden wieder und können eine individuelle Beratung durch den Arzt oder Apotheker nicht ersetzen. Suchen Sie bei gesundheitlichen Problemen immer einen Arzt oder Apotheker auf.