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Phenytoin AWD

  • Tabletten
  • Teva GmbH
  • 04503146
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18,74 €
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Beschreibung
Epilepsie, wie: Epilepsie (den ganzen Körper betreffende Anfälle) Epilepsie, fokal, sekundär generalisiert (erst lokal, dann ausgeweitet) Epilepsie, fokal (auf einen Körperteil oder Funktion begrenzte Anfälle), wie: Jackson-Anfall (spezielle Form der Epilepsie) Temporallappenanfall (spezielle Form der Epilepsie) Verbeugung gegen einen Krampfanfall,z.B.: bei Eingriffen am Gehirn Nervenschmerzen Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem... mehr
Anwendung & Indikation Epilepsie, wie: Epilepsie (den ganzen Körper betreffende Anfälle) Epilepsie, fokal, sekundär generalisiert (erst lokal, dann ausgeweitet) Epilepsie, fokal (auf einen Körperteil oder Funktion begrenzte Anfälle), wie: Jackson-Anfall (spezielle Form der Epilepsie) Temporallappenanfall (spezielle Form der Epilepsie) Verbeugung gegen einen Krampfanfall,z.B.: bei Eingriffen am Gehirn Nervenschmerzen Anwendungshinweise Die... mehr

Anwendung & Indikation

  • Epilepsie, wie:
    • Epilepsie (den ganzen Körper betreffende Anfälle)
    • Epilepsie, fokal, sekundär generalisiert (erst lokal, dann ausgeweitet)
    • Epilepsie, fokal (auf einen Körperteil oder Funktion begrenzte Anfälle), wie:
    • Jackson-Anfall (spezielle Form der Epilepsie)
    • Temporallappenanfall (spezielle Form der Epilepsie)
  • Verbeugung gegen einen Krampfanfall,z.B.: bei Eingriffen am Gehirn
  • Nervenschmerzen

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Übelkeit, Schwindel, Zittern, Doppeltsehen sowie Koordinationsstörungen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung

Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt. Abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in der Regel folgendermaßen dosiert: Epilepsie - Behandlungsbeginn:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene über 50 kg Körpergewicht1 Tablette1-3 mal täglichunabhängig von der Mahlzeit
Epilepsie - Behandlungsbeginn: Für Kinder bis 12 Jahren wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Epilepsie - Folgebehandlung: Die Dosierung wird von Ihrem Arzt bestimmt. Nervenschmerzen:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene1 Tablette3-mal täglichunabhängig von der Mahlzeit
Nervenschmerzen: Alternativ kann die Tagesdosis auch in 1-2 Einzeldosen eingenommen werden.

Wirkstoffe

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette
WirkstoffPhenytoin100 mg
HilfsstoffLactose-1-Wasser7,05 mg
HilfsstoffKartoffelstärke+
HilfsstoffMagnesium stearat (pflanzlich)+
HilfsstoffGelatine+
HilfsstoffBrillantschwarz BN0,9 Mikrogramm
HilfsstoffIndigocarmin+
HilfsstoffGelborange S0,9 Mikrogramm

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.

Gegenanzeigen Schwangerschaft

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt (bis 3 Monate)
  • AV-Block (Störung der Erregungsleitung vom Vorhof des Herzens zur Kammer), 2. und 3. Grad
  • Sinusknotensyndrom (Herzrhythmusstörungen, die durch eine Störung im Schrittmacher des Herzens, dem Sinusknoten, verursacht sind)

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
  • Knochenmarksschädigung
  • Veränderungen des Blutbildes
  • Atemschwäche
  • Niedriger Blutdruck
  • Herzschwäche
  • Pulserniedrigung
  • AV-Block (Störung der Erregungsleitung vom Vorhof des Herzens zur Kammer), 1. Grad
  • Sinuatrialer Block (Störung der Erregungsleitung innerhalb des Vorhofs des Herzens)
  • Vorhofflimmern (Rhythmusstörung des Herzvorhofes)
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Eingeschränkte Leberfunktion

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Neben- und Wechselwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Zahnfleischwucherung
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Koordinationsstörung
  • Erregung
  • Zittern
  • Bewegungsstörungen
  • Sprachstörungen
  • Gedächtnisstörungen
  • Abgeschlagenheit
  • Selbstmordgedanken

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Patientenhinweise

Was sollten Sie beachten?
  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Die Wirkung der Anti-Baby-Pille kann durch das Arzneimittel beeinträchtigt werden. Für die Dauer der Einnahme sollten Sie deshalb zusätzliche Maßnahmen zur Empfängnisverhütung treffen.
  • Der Urin kann verfärbt werden.
  • Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
  • Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)!
  • Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Tartrazin (E 102), Gelborange S (E 110), Azorubin (E 122), Amaranth (E 123) und Ponceau 4R (E 124)).
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff verringert im Gehirn die unkontrollierte Weiterleitung von elektrischen Signalen in den Nervenzellen. Dadurch werden überschießende Reaktionen, Krämpfe und Bewusstseinstörungen vermindert.
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