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VINORELBIN HEXAL 20MG WKA
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VINORELBIN HEXAL 20MG WKA

  • Weichkapseln
  • Hexal AG
  • 15416195
367,27 €
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Beschreibung - VINORELBIN HEXAL 20MG WKA

Zur Behandlung: Lungenkrebs (Lungenkarzinom, nicht-kleinzellig, fortgeschritten oder metastasiert) Als alleinige Behandlung: Brustkrebs der Frau (Mammakarzinom) mit Metastasen, nach Versagen einer vorangegangenen Chemotherapie mit bestimmten anderen Arzneimitteln (Anthracycline und Taxane) oder wenn diese nicht angezeigt ist Art der Anwendung? Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein und schlucken Sie es sofort hinunter. Sie sollten das Arzneimittel... mehr

Produktdetails - VINORELBIN HEXAL 20MG WKA

Anwendung & Indikation Zur Behandlung: Lungenkrebs (Lungenkarzinom, nicht-kleinzellig, fortgeschritten oder metastasiert) Als alleinige Behandlung: Brustkrebs der Frau (Mammakarzinom) mit Metastasen, nach Versagen einer vorangegangenen Chemotherapie mit bestimmten anderen Arzneimitteln (Anthracycline und Taxane) oder wenn diese nicht angezeigt ist Anwendungshinweise Art der Anwendung? Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein und schlucken Sie es... mehr

Anwendung & Indikation

Zur Behandlung:
  • Lungenkrebs (Lungenkarzinom, nicht-kleinzellig, fortgeschritten oder metastasiert)
Als alleinige Behandlung:
  • Brustkrebs der Frau (Mammakarzinom) mit Metastasen, nach Versagen einer vorangegangenen Chemotherapie mit bestimmten anderen Arzneimitteln (Anthracycline und Taxane) oder wenn diese nicht angezeigt ist

Anwendungshinweise

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein und schlucken Sie es sofort hinunter. Sie sollten das Arzneimittel nicht zerkauen, lutschen oder auflösen.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu einer schweren Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung mit Fieber und Infektionen, Darmverschluss durch Darmlähmung und zu Leberfunktionsstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden. Das Arzneimittel wird von Ihrem Arzt entsprechend der Körperoberfläche dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Beim Auftreten von unerwünschten Arzneimittelwirkungen sollten Sie in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern. Patienten mit einer Leberfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern. Ihr Arzt kann im Verlauf der Behandlung Dosisanpassungen vornehmen. Für Dosisanpassungen und für einzelne Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.

Wirkstoffe

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Kapsel
WirkstoffVinorelbin tartrat27,71 mg
entsprichtVinorelbin20 mg
HilfsstoffMacrogol 400+
HilfsstoffPolysorbat 80 (pflanzlich)+
HilfsstoffWasser, gereinigtes+
HilfsstoffGelatine+
HilfsstoffLösung von partiell dehydratisiertem Sorbitol+
entsprichtSorbitolhöchstens 26,91 mg
entspricht1,4-Sorbitan+
entsprichtWasser, gereinigtes+
HilfsstoffTitandioxid+
HilfsstoffEisen(III)-oxidhydrat, dunkelbraun+
HilfsstoffWasser, gereinigtes+

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Gegenanzeigen Schwangerschaft

Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Resorptionsstörung
  • Entfernung von Teilen des Magens oder des Dünndarms
  • Verminderte Zahl an weißen bestimmten Blutkörperchen (Neutropenie)
  • Schwere Infektion, akut oder innerhalb der letzten 14 Tage
  • Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
  • Patienten mit einer Langzeit-Sauerstoffbehandlung

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Neben- und Wechselwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Virusinfektion
  • Bakterieninfektion
  • Pilzinfektion
  • Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung (Knochenmarkdepression)
  • Verminderte Zahl an weißen bestimmten Blutkörperchen (Neutropenie)
  • Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
  • Blutarmut (Anämie)
  • Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
  • Erkrankung des Nervensystems (neurologische Erkrankung)
  • Verlust der tiefen Sehenreflexe
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Appetitlosigkeit
  • Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
  • Bauchschmerzen
  • Verstopfung
  • Störung im Magen-Darm-Trakt
  • Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
  • Müdigkeit
  • Unwohlsein
  • Fieber
  • Gewichtsabnahme
  • Infektion durch verminderte Anzahl neutrophiler Granulozyten
  • Mangel an weißen Blutkörperchen (Neutropenie) mit Fieber
  • Schlaflosigkeit
  • Neuromuskuläre Erkrankung
  • Kopfschmerzen
  • Schwindelgefühl
  • Störung des Geschmacks
  • Schläfrigkeit
  • Erregung
  • Sehverschlechterung
  • Bluthochdruck
  • Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
  • Husten
  • Entzündung der Speiseröhre
  • Schwierigkeiten beim Schlucken
  • Eingeschränkte Leberfunktion
  • Hautreaktion
  • Gelenkschmerzen
  • Kieferschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Schmerzhafte oder erschwerte Harnblasenentleerung
  • Störung des Harn- und Geschlechtsapparats
  • Schmerzen
  • Schmerzen bei Krebs (Tumorschmerzen)
  • Schüttelfrost
  • Gewichtszunahme
  • Störung der Bewegungskoordination (Ataxie)
  • Herzversagen
  • Herzrhythmusstörung mit unregelmäßiger Schlagfolge
  • Darmverschluss durch eine Darmlähmung

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Patientenhinweise

Was sollten Sie beachten?
  • Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Bei Männern im zeugungsfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Das Blutbild muss während der gesamten Behandlung und ggf. nach Beendigung der Behandlung überwacht werden.
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Vinorelbin ist ein Zytostatikum aus der Gruppe der so genannten Vinca-Alkaloide. Vinorelbin greift in den Zellzyklus ein indem es die Bildung der zur Zellteilung nötigen Mikrotubuli blockiert. In der Folge führt dies zum Zelltod und damit zu einer Hemmung des Tumorwachstums.
  • Arzneimittel

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