Expertentipp Nasenspray (4 Produkte)
Sicherer durchatmen:
Worauf du bei der Anwendung von abschwellenden Nasensprays achten solltest.
Bei Schnupfen führen Nasentropfen und -sprays zum Abschwellen der Schleimhäute in der Nase und in den Nasennebenhöhlen und verhelfen so zu einem besseren Durchatmen. Bei längerer Anwendung besteht allerdings die Gefahr einer Abhängigkeit: Die Schleimhäute gewöhnen sich an die regelmäßige Medikamentendosis und schwellen wieder an, sobald die Wirkung des Sprays nachlässt. Dies verleitet dazu erneut zum Spray zu greifen und so einen Teufelskreis auszulösen. Zur Vorbeugung einer Abhängigkeit ist deshalb die richtige Anwendung unerlässlich.
Nasenspray anwenden: So geht es richtig!
Abschwellende Nasensprays sind durchaus nützlich und sinnvoll. Aus Angst vor einer Gewöhnung musst du nicht gänzlich darauf verzichten: Um die Atemwege bei einer akuten Infektion zu befreien, sind sie durchaus empfehlenswert.
- Die Anwendungsdauer von Nasensprays oder Nasentropfen darf jedoch grundsätzlich nicht länger als 5-7 Tage betragen. Um die Reizung der Nasenschleimhaut durch die Anwendung von Nasensprays so gering wie möglich halten, solltest du bei der Auswahl des Nasensprays darauf achten, dass es keine Konservierungsmittel enthält und idealerweise zusätzlich noch Dexpanthenol enthält, welches die Nasenschleimhaut pflegt, wie zum Beispiel das Nasenduo Nasenspray.
- Greife bei einer leicht verstopften Nase lieber zu Meerwassernasensprays wie das Hysan Pflegespray oder bepantholhaltigen Nasensalben wie Panthenol Nasencreme Jenapharm. Auch Dampfinhalationen oder tägliche Nasenspülungen mit der Emser Nasendusche können Linderung verschaffen. Zwar wirken diese Maßnahmen nicht abschwellend, sie befeuchten aber die Schleimhäute, erleichtern das Atmen und machen nicht abhängig.
- Wenn deine Nase länqer als zwei Wochen verstopft ist, solltest du einen HNO-Arzt aufsuchen. Möglicherweise ist die erhöhte Schleimproduktion auf andere Ursachen wie eine Allergie, verkrümmte Nasenscheidewand, Polypen oder zu große Nasenmuscheln zurückzuführen, die eine spezielle ärztliche Behandlung erfordern.
Hat sich deine Nase bereits an das Nasenspray gewöhnt? So kommst du wieder davon los:
- Plane mindestens 14 Tage für den "Entzug" des bisherigen Mittels ein. Beginne damit, schrittweise auf schwächer dosierte Kindernasensprays wie das nasic o.k. für Kinder und schließlich Säuglingsnasentropfen Otriven 0,025% Nasentropfen für Säuglinge umzustellen. Wichtig: Erhöhe dann nicht die Menge der verabreichten Sprühstöße beziehungsweise Tropfen.
- Starte mit der Entwöhnung zunächst an einem Nasenloch. Sprühe das abschwellende Mittel anfangs nur noch in ein - und zwar immer das gleiche - Nasenloch und behandele das andere mit einer Meersalz-Lösung, z.B. dem Hysan Pflegespray. Wenn das erste Nasenloch "entwöhnt" ist, starte mit der Entwöhnung des zweiten Nasenlochs, indem du auch hier die Dosis schrittweise von der Erwachsenendosierung über die Kinder- und Säuglingsdosierung bis hin zum reinen Meerwasserspray reduzieren. Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass immer ein Nasenloch für die Atmung frei ist.
- lnhalationen und das tägliche Spülen der Nase können zusätzlich Beschwerden lindern.
Auch wenn Entzug bedeutet, dass man einige Tage mit verstopfter Nase und mühsamer Atmung überstehen muss: Es lohnt sich. Denn ein dauernder Missbrauch kann dazu führen, dass die Nasenschleimhaut so austrocknet, dass das Gewebe abstirbt.
sofort lieferbar
sofort lieferbar
sofort lieferbar
sofort lieferbar
