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Metoprolol-ratiopharm Succinat 47,5mg

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Metoprolol-ratiopharm Succinat 47,5mg
  • Retard-Tabletten
  • ratiopharm GmbH
  • 00089632
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Produktdetails

Metoprolol-ratiopharm Succinat 47,5mg

PZN 00089632

WAS IST Metoprolol-ratiopharm® Succinat 47,5 mg UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Metoprololsuccinat, der Wirkstoff von Metoprolol-ratiopharm® Succinat 47,5 mg, gehört in die Arzneimittelgruppe der selektiven Beta-Rezeptorenblocker, die vorrangig am Herzen wirken. Dieses Arzneimittel beeinflusst die Antwort des Körpers auf bestimmte Nervenimpulse, vor allem am Herzen. Dadurch wird der Blutdruck gesenkt und die Herzleistung verbessert.

Metoprolol-ratiopharm® Succinat 47,5 mg wird angewendet
– bei Bluthochdruck
– bei Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen (koronare Herzerkrankung, Angina pectoris)
– bei schnellen Formen der Herzrhythmusstörungen (tachykarde Arrhythmien), insbesondere, wenn diese von den Vorhöfen ausgehen (supraventrikuläre Tachykardie)
– zur Vorbeugung eines weiteren Herzinfarktes nach bereits erlittenem Herzinfarkt (Erhaltungstherapie)
– bei funktionellen Herz-Kreislauf-Beschwerden
– zur vorbeugenden Behandlung der Migräne
– bei einer leichten bis mittelschweren stabilen chronischen Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) (mit eingeschränkter Funktion der linken Herzkammer) zusätzlich zur üblichen Standardtherapie.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON Metoprolol-ratiopharm® Succinat 47,5 mg BEACHTEN?

Metoprolol-ratiopharm® Succinat 47,5 mg darf nicht eingenommen werden
– wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Metoprolol, andere Beta-Rezeptorenblocker oder einen der sonstigen Bestandteile von Metoprolol-ratiopharm® Succinat 47,5 mg sind.
– wenn bestimmte Herzrhythmusstörungen vorliegen (AV-Block II. und III. Grades, höhergradiger SA-Block).
– wenn bei Ihnen eine verlangsamte Herzschlagfolge vorliegt (Puls < 50 Schläge/Minute).
– wenn Sie an einer Fehlfunktion des Sinusknoten im Herzen (Sick-Sinus-Syndrom) leiden.
– wenn Sie ein hauptsächlich durch Versagen der Herzfunktion bedingtes Kreislaufversagen erlitten haben.
– wenn Sie an schweren Durchblutungsstörungen der Arme und/oder der Beine leiden.
– wenn Sie unter einem krankhaft niedrigen Blutdruck leiden, d. h. wenn der systolische (der obere) Wert kleiner als 90 mmHg ist.
– wenn Sie eine stoffwechselbedingte Übersäuerung des Blutes aufweisen.
– wenn Sie unter einer schweren Form von Asthma bronchiale oder einer chronischen, die Bronchien verengenden Lungenkrankheit leiden.
– wenn Sie gleichzeitig mit MAO-Hemmstoffen (Arzneimittel gegen Depressionen; Ausnahme MAO-B-Hemmstoffe) behandelt werden.
– wenn Verdacht auf einen Herzinfarkt besteht und der Puls unter 45 Schlägen/Minute liegt, der obere Blutdruckwert < 100 mmHg ist und gewisse Formen der Herzrhythmusstörungen vorliegen.
– wenn Sie an einem unbehandelten hormonproduzierenden Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom) leiden.

Patienten mit chronischer Herzmuskelschwäche dürfen Metoprolol nicht einnehmen:
– wenn Sie an einer instabilen, dekompensierten Herzinsuffizienz leiden (die sich in Form von Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge, schlechte Kreislaufverhältnisse oder niedrigem Blutdruck äußern kann), es sei denn, diese Erkrankung ist durch eine medikamentöse Behand lung stabil eingestellt.
– wenn Sie kontinuierlich oder zeitweise Arzneimittel erhalten, die die Pumpfähigkeit des Herzens erhöhen (z. B. Dobutamin).
– wenn Ihr systolischer Blutdruck (oberer Wert) konstant unter 100 mmHg liegt.

Auswirkung bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
Die Anwendung des Arzneimittels Metoprolol-ratiopharm® Succinat 47,5 mg kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.Die Anwendung von Metoprolol-ratiopharm® Succinat 47,5 mg als Dopingmittel kann zu einer Gefährdung der Gesundheit führen.

Bei Einnahme von Metoprolol-ratiopharm® Succinat 47,5 mg mit anderen Arzneimittel

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Bei einer gleichzeitigen Einnahme von folgenden Arzneimitteln ist eine sorgfältige ärztliche Überwachung angezeigt:
– Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen wie z. B. Calciumantagonisten vom Verapamil- bzw. Diltiazemtyp oder Klasse-I-Antiarrhythmika (wie z. B. Disopyramid). Calciumantagonisten vom Verapamiltyp dürfen Ihnen nicht intravenös gegeben werden (Aus-nahme: Intensivmedizin).
– andere Beta-Rezeptorenblocker (z. B. Augentropfen, die den Wirkstoff Timolol enthalten).

Bei Einnahme von Metoprolol-ratiopharm® Succinat 47,5 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränke

Die dämpfenden Wirkungen von Metoprolol und Alkohol können sich gegenseitig verstärken. Während der Anwendung von Metoprolol sollten Sie deshalb möglichst keinen Alkohol trinken.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Während der Behandlung mit Metoprolol-ratiopharm® Succinat 47,5 mg können Schwindel und Müdigkeit auftreten. Dadurch kann das Reaktionsvermögen soweit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme im Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei gleichzeitigem Alkoholgenuss sowie bei einer Erhöhung der Dosis.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Metoprolol-ratiopharm® Succinat 47,5 mg

Dieses Arzneimittel enthält Glucose und Sucrose.Bitte nehmen Sie Metoprolol-ratiopharm® Succinat 47,5 mg erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

WIE IST Metoprolol-ratiopharm® Succinat 47,5 mg EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Metoprolol-ratiopharm® Succinat 47,5 mg immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

- Bluthochdruck, 1 Retardtablette zu 47,5 mg, maximale Dosis 4 Retardtabletten zu je 47,5 mgoder zusätzliche Gabe eines weiteren Blutdruckmittels
- Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen (koronare Herzerkrankung, Angina pectoris), 1 bis 4 Retardtabletten zu je 47,5 mg, maximale Dosis 4 Retardtabletten zu je 47,5 mg oder zusätzliche Gabe eines weiteren Blutdruckmittels
- Schnelle Formen der Herzrhythmusstörungen, 1 bis 4 Retardtabletten zu je 47,5 mg, maximale Dosis 4 Retardtabletten zu je 47,5 mg
- Funktionelle Herzkreislaufbeschwerden, 1 bis 4 Retardtabletten zu je 47,5 mg, maximale Dosis 4 Retardtabletten zu je 47,5 mg
- Erhaltungstherapie nach Herzinfarkt, 2 bis 4 Retardtabletten zu je 47,5 mg, maximale Dosis 4 Retardtabletten zu je 47,5 mg
- Vorbeugende Behandlung der Migräne, 2 Retardtabletten zu je 47,5 mg maximale Dosis 4 Retardtabletten zu je 47,5 mg
- Behandlung der Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)NYHA-Klasse II.
Der behandelnde Arzt sollte Erfahrung in der Behandlung einer stabilen symptomatischen Herzmuskelschwäche haben. Anfangsdosis während der ersten zwei Wochen ½ Retardtablette zu 47,5 mg.
Nach jeder Dosiserhöhung sollte der Zustand des Patienten sorgfältig überwacht werden!
Ab der 3. Woche: 1 Retardtablette zu 47,5 mg. Die Dosis wird dann jede zweite Woche auf bis zu maximal 4 Retardtabletten zu je 47,5 mg(entsprechend 190 mg* Metoprololsuccinat) oder bis zur höchsten vom Patienten vertragenen Dosis verdoppelt.190 mg* Metoprololsuccinat ist auch die empfohlene Dosierung für eine Langzeitbehandlung der Herzmuskelschwäche.
- Behandlung der Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)NYHA-Klasse II, Anfangsdosis Während der ersten Woche 11,88 mg* Metoprololsuccinat, Die Dosis kann während der zweiten Woche auf ½ Retardtablette zu 47,5 mg erhöht werden.

Kinder und Jugendliche
Es gibt wenig Therapieerfahrungen mit Metoprolol bei Kindern und Jugendlichen.

Ältere Menschen über 80 Jahre
Es liegen nicht genügend Erfahrungen zur Anwendung von Metoprolol bei Patienten über 80 Jahren vor. Die Dosissteigerung sollte bei diesen Patienten daher mit besonderer Vorsicht erfolgen.

Art der Anwendung
Die Retardtabletten sollten einmal täglich eingenommen werden, vorzugsweise mit dem Frühstück. Die Retardtabletten sollten als Ganzes oder geteilt geschluckt werden, jedoch ohne sie zu kauen oder zu zerkleinern. Sie sollten mit Wasser genommen werden (mindestens ½ Glas).

Dauer der Behandlung
Die Dauer der Behandlung legt der behandelnde Arzt fest.

WIE IST Metoprolol-ratiopharm® Succinat 47,5 mg AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und den Blisterpackungen angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht über 25 °C lagern.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

WEITERE INFORMATIONEN

Was Metoprolol-ratiopharm® Succinat 47,5 mg enthält

Der Wirkstoff ist Metoprololsuccinat (Ph.Eur).
Jede Retardtablette enthält 47,5mg Metoprololsuccinat (Ph.Eur.) entsprechend 50 mg Metoprololtartrat.

Die sonstigen Bestandteile sind:
Tablettenkern:
Sucrose, Maisstärke, Macrogol (6000), Polyacrylat-Dispersion 30%, Talkum, Povidon K90, Mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Hochdisperses Siliciumdioxid, D-Glucose.
Filmüberzug:

Hypromellose, Talkum, Macrogol (6000), Titandioxid (E171).

Wie Metoprolol-ratiopharm® Succinat 47,5 mg aussieht und Inhalt der Packung

Metoprolol-ratiopharm® Succinat 47,5 mg sind weiße, längliche, beidseitig gewölbte Retardtabletten mit beidseitiger Bruchkerbe.

Die Aluminium/Aluminium-Blisterpackungen enthalten 30, 50 oder 100 Retardtabletten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen sie die Packungsbeilage (Verlinkung unter dem Produktbild) und fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker!

Anwendung & Indikation

  • Bluthochdruck
  • Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörung des Herzmuskels)
  • Hyperkinetisches Herzsyndrom (funktionelle Herzbeschwerden), d.h. Störungen, bei denen das Herz ständig Hochleistung bringt (schneller Puls und große Auswurfmenge)
  • Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Puls (Tachyarrhythmien) (Herzrasen)
  • Vorbeugung gegen Wiederauftreten eines Herzinfarkts
  • Vorbeugung gegen einen Migräneanfall
  • Herzschwäche, meist in Kombinationsbehandlung mit anderen Arzneimitteln

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu niedrigem Blutdruck, Bewusstlosigkeit, Herzrhythmusstörungen, Atembeschwerden, Erbrechen sowie zum Herzstillstand. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden. Patienten mit einer Leberfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern. In Absprache mit Ihrem Arzt, abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel in der Regel folgendermaßen dosiert: Bluthochdruck, Koronare Herzkrankheit, Hyperkinetisches Herzsyndrom:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene1-4 Tabletten1-mal täglichunabhängig von der Mahlzeit
Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Puls:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene1-4 Tabletten1-mal täglichunabhängig von der Mahlzeit
Vorbeugung gegen Wiederauftreten eines Herzinfarktes:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene2-4 Tabletten1-mal täglichunabhängig von der Mahlzeit
Vorbeugung gegen einen Migräneanfall:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene2 Tabletten1-mal täglichunabhängig von der Mahlzeit
Herzschwäche: Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt. Bluthochdruck: Für Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt nach dem Körpergewicht dosiert. Patienten mit einer Leberfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Wirkstoffe

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette
WirkstoffMetoprolol succinat47,5 mg
HilfsstoffMagnesium stearat+
HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
HilfsstoffGlucose+
HilfsstoffHypromellose+
HilfsstoffTitandioxid+
entsprichtMetoprolol38,91 mg
HilfsstoffSaccharosehöchstens 3,68 mg
HilfsstoffMaisstärke+
HilfsstoffMacrogol 6000+
HilfsstoffPoly(ethylacrylat-co-methylmethacrylat) (2:1)+
HilfsstoffTalkum+
HilfsstoffPovidon K90+
HilfsstoffCellulose, mikrokristalline+

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.

Gegenanzeigen Schwangerschaft

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Bronchien, die überempfindlich reagieren, z.B. bei Asthma bronchiale oder obstruktiven, d.h. die Atemwege einengende Atemwegserkrankungen
  • Akuter Herzinfarkt
  • Niedriger Blutdruck
  • Pulserniedrigung
  • Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine), die schon sehr weit fortgeschritten sind, wie z.B. eine arterielle Verschlusskrankheit, oder auch ein Raynaud-Syndrom
  • AV-Block (Störung der Erregungsleitung vom Vorhof des Herzens zur Kammer), 2. und 3. Grad
  • Sinuatrialer Block (gestörte Entstehung des Herzschlags im Herzvorhof)
  • Sinusknotensyndrom (Herzrhythmusstörungen, die durch eine Störung im Schrittmacher des Herzens, dem Sinusknoten, verursacht sind)
  • Schock
  • Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut zur saueren Seite (Azidose)

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
  • Neigung zu schweren Überempfindlichkeitsreaktionen, auch eine gerade laufende Desensibilisierungstherapie
  • Herzschwäche
  • AV-Block (Störung der Erregungsleitung vom Vorhof des Herzens zur Kammer), 1. Grad
  • Herzerkrankung, wie:
    • Herzklappenerkrankungen
    • Herzmuskelerkrankungen
    • Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
  • Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit): Nur bei guter Überwachung, da es leicht zu einer Unterzuckerung kommen kann, die oft auch schwer erkannt wird
  • Längeres strenges Fasten: Es kann leicht zu einer Unterzuckerung kommen
  • Schwere körperliche Belastung: Es kann ebenfalls zu einer Unterzuckerung kommen
  • Schuppenflechte (Psoriasis)
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Eingeschränkte Leberfunktion
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Bevorstehende Operation

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Neben- und Wechselwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Magen-Darm-Beschwerden, wie:
    • Übelkeit
    • Erbrechen
    • Verstopfung
    • Durchfälle
    • Bauchschmerzen
  • Gewichtszunahme
  • Mundtrockenheit
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Depressionen
  • Delirium (Verwirrtheit), evtl. mit Halluzinationen
  • Alpträume und verstärkte Traumaktivität
  • Schwitzen
  • Missempfindungen, wie Kribbeln, Ameisenlaufen oder Taubheit
  • Kältegefühl an Armen und Beinen
  • Muskelschwäche
  • Muskelkrämpfe, vor allem Wadenkrämpfe
  • Bindehautentzündung
  • Eingeschränkte Bildung von Tränenflüssigkeit (wichtig für Kontaktlinsenträger)
  • Kollapsneigung bei evtl. zu starkem Blutdruckabfall
  • Pulserniedrigung
  • Herzklopfen
  • Herzschmerzen
  • Störungen in der Erregungsleitung des Herzens vom Vorhof des zur Kammer (AV-Block), evtl. mit dadurch bedingten Herzrhythmusstörungen
  • Verschlechterung einer bestehenden Herzschwäche
  • Anfälle von Atemnot, vor allem bei Patienten mit Neigung zu Atemwegsverengungen, z.B. bei Asthma bronchiale
  • Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
    • Juckreiz
    • Hautrötung
    • Hautausschlag, zum Teil auch als allergische Reaktionen auf Licht
  • Anstieg der Blutfettwerte (Serumtriglyceride)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Patientenhinweise

Was sollten Sie beachten?
  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
  • Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Vorsicht bei Allergie gegen Betablocker!
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Glucose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff senkt den Blutdruck. Um das zu erreichen, blockiert er im Körper die Bindungsstellen von Botenstoffen, so genannte Beta-Rezeptoren. Außerdem ist der Arzneistoff herzwirksam: Er drosselt die Anzahl der Schläge (Frequenz) und den Sauerstoffbedarf des Herzen - die übermäßige Herzarbeit wird vermindert.
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Indikation

Bluthochdruck
Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörung des Herzmuskels)
Hyperkinetisches Herzsyndrom (funktionelle Herzbeschwerden), d.h. Störungen, bei denen das Herz ständig Hochleistung bringt (schneller Puls und große Auswurfmenge)
Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Puls (Tachyarrhythmien) (Herzrasen)
Vorbeugung gegen Wiederauftreten eines Herzinfarkts
Vorbeugung gegen einen Migräneanfall
Herzschwäche, meist in Kombinationsbehandlung mit anderen Arzneimitteln
  • Arzneimittel
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Kundenbewertungen - Metoprolol-ratiopharm Succinat 47,5mg

Die Beiträge geben die Meinungen unserer Kunden wieder und können eine individuelle Beratung durch den Arzt oder Apotheker nicht ersetzen. Suchen Sie bei gesundheitlichen Problemen immer einen Arzt oder Apotheker auf.